Vereinsmeisterschaften 2026: Oops, I did it again…

Vereinsmeisterschaften 2026: Oops, I did it again…

Nach dem regulären Spielbetrieb warten nur noch die Relegationsspiele auf die Herrschaften der 1. und 3. Mannschaft. Um in dieser Zeit fit zu bleiben, haben wir die diesjährige Vereinsmeisterschaft ausgetragen! Vielleicht erinnert ihr euch, dass wir das gleiche Turnier schon im Januar hatten – das war allerdings die nachgeholte VM des Jahres 2025. Damals gewann Kevin die A-Klasse, Ingo war Sieger der B-Konkurrenz und in der C-Klasse konnte sich unser Jungspund Max den Titel einheimsen – das Doppel ging an die geloste Kombination AC/Marcel Ka. Soviel zur Vergangenheit. Jetzt geht es also um den Vereinsmeister des Jahres 2026 – und wie schon in den letzten Jahren gab es nur ein Motto: „Schlag den Kevin“.

Dieser Mission stellten sich diesmal nur 17 statt wie zuvor starke 27 Teilnehmende. Eine gewisse Verdrossenheit beim zweiten Großturnier des Jahres könnte der Grund dafür sein; dennoch hatten wir ein tolles Teilnehmerfeld mit interessanten Paarungen! So starteten wir, wie wir es immer zu tun pflegen, mit einer gemischten ersten Gruppenphase. Erst auf Grundlage dieser Ergebnisse wurden die Teilnehmenden dann in die Klassen A (6 TN), B (6 TN) und C (5TN) eingeteilt und spielten innerhalb dieser Klassen die einzelnen Gruppensieger aus. Zusätzlich wurde Doppel gespielt – hier wurden die Paarungen in jeder Runde neu gelost, wobei nur die Teilnehmenden aus den Gewinnerpaarungen in den Lostopf für die nächste Runde kamen. Wie es der Zufall so will, trafen im Finale jedoch zwei Paarungen aufeinander, die so schon in ihren jeweiligen Viertelfinalspielen Erfahrung sammeln durften: Marc R. und Lennard spielten also gegen Anna und Kevin. Letztere sahen sich als Favorit, hatten sie doch letztes Jahr schon eine offene Mixed-Klasse bei einem anderen Turnier gewonnen; Marc und Lennard wiederum sahen das Finale als gute Standortbestimmung, bevor sie bei unserem Pfingstturnier als Team in der 3000er-Klasse an den Start gingen. Außerdem ging es um einen Titel, also gaben natürlich alle Vollgas! Am Ende konnten sich Anna und Kevin durchsetzen und blieben weiter ungeschlagen als Doppel. Das Besondere: Kevin war zwar mittlerweile fünffacher Einzelsieger der Vereinsmeisterschaft, hat es im Doppel jedoch nie bis ganz nach oben geschafft. Tja, man braucht eben nur die richtige Partnerin… 😉

Zu den Einzeln, von unten nach oben. In der C-Klasse gab es bei 5 Teilnehmenden ein Alle-gegen-Alle, um die Sieger zu bestimmen. Komplett überraschend fand sich unser Altmeister Jörg in dieser Klasse wieder – viele fragten sich, was er dort denn überhaupt verloren hat… Die Antwort: Nix! Souverän setzte er sich durch und holte am Ende den Titel. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt… In den Klassen A und B gab es eine zweite Gruppenphase (2x3er), ehe es im Halbfinale und Finale um die Medaillenfarbe ging. Die B-Klasse war dabei stark von unserer Nachwuchsabteilung geprägt – im Halbfinale stand Marc R. als einziger Volljähriger umgeben vom jugendlichen Elan von Tobi, Marcel Ka. und Maxim. Die letzteren beiden setzten sich im Halbfinale durch, sodass das Finale fest in jugendlicher Hand war. Vor dem Turnier hätte man Maxim wohl als Favorit gesehen, aber schon in einem Gruppenspiel konnte Marcel ihn bezwingen, sodass das Finale viel Spannung versprach. Natürlich gingen die beiden Doppelpartner der U19 I auch im Finale in den fünften Satz – und hier konnte sich tatsächlich Marcel erneut durchsetzen, um den überraschendsten Titel des Tages zu holen – nach dieser Leistung aber auch sehr verdient!

Nun denn. Die Hintergründe zu „Schlag den Kevin“ sind ja allseits bekannt – fünfmal in Folge landete der Heino-Lorenz-Gedächtnispokal schon bei Kevin. Auch dieses Jahr war sein erklärtes Ziel, den Pokal nach dem Tag wieder zurück auf seinen Stammplatz in der Vitrine zu bringen. Seine ärgsten Konkurrenten waren dabei dieses Jahr seine Mannschaftskollegen AC und Matteo, aber vor allem auch seine eigenen Schüler Lennard und Max. Max hat gegen Kevin in der Gruppenphase sogar den Sieg auf der Kelle gehabt und ist nur knapp gescheitert, während unser Youngstar Lennard es geschafft hat, sowohl Matteo (2x!) als auch AC überraschend zu besiegen und somit seinen Weg ins Finale zu ebnen. Kevin wiederum sah sich dadurch schon im Halbfinale einem motivierten AC gegenüber, der auch dieses Jahr wieder tief in die Trickkiste griff, um dem Favoriten das Leben schwer zu machen. Der neue Aufschlag hat vor allem im ersten Satz auch Wirkung gezeigt, aber langfristig konnte AC seinen erklärten „Kryptonit“ auch dieses Jahr nicht bezwingen. Im Finale also quasi Lehrmeister gegen Schüler, Kevin gegen Lennard! Man hat insbesondere dem Teenie angemerkt, wie groß die Situation doch ist. Sein erstes VM-Finale der A-Klasse, und dann auch noch gegen seinen eigenen Trainer. Der Arm war schwer, der Kopf nicht frei, und schnell stand es 2:0 für Kevin. Im dritten Satz hat Lennard jedoch sein Spiel gefunden und Kevin komplett abgeschossen (zwischendurch stand es 8:1), und in Satz 4 hatten wir ein echtes Match. Nach zwei abgewehrten Matchbällen rettete Lennard sich in die Verlängerung, die Kevin jedoch mit zwei bisher nicht gezeigten Tricks zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Endstand: 3:1 für Kevin!

Auch 2026 darf der Heino-Lorenz-Gedächtnispokal also bei Kevin bleiben. Nach 6 Siegen in Folge ist das Ziel, mindestens noch „Titel 7 für Sieben“ zu holen – aber die Geschehnisse dieses Jahr zeigen, dass es dank der Entwicklung unserer Jugendlichen immer schwieriger wird. Und wer weiß, vielleicht heißt das Turnier ja irgendwann „Schlag die Jugend“!

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