Vereinsmeisterschaft der Erwachsenen ein voller Erfolg

Vereinsmeisterschaft der Erwachsenen ein voller Erfolg

Sage und schreibe 27 Teilnehmende haben sich in unsere Halle an der Biether Straße begeben, um sich am alljährlichen „Schlag den Kevin“ zu beteiligen – die Vereinsmeisterschaft 2025 stand an! Ja, 2025 – auch wenn wir schon den Jahreswechsel vollzogen haben, mussten wir diesen Termin noch fürs alte Jahr nachholen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden dann auch die VM 2026 ausgespielt.

Und warum eigentlich „Schlag den Kevin“? Nunja, in der jüngeren Vergangenheit hat sich das Breyeller Eigengewächs als Dominator dieses Turniers herauskristallisiert und seit 2020 bei all seinen vier Teilnahmen den begehrten Heino Lorenz Gedächtnispokal mit nach Hause genommen. So ging er auch diesmal als Favorit ins Turnier – zumal mit Benny und Florian zwei seiner Teamkollegen aus der Ersten fehlten. Die Konkurrenz – allen voran Steppo und AC – haben sich aber ganz klar zum Ziel gesetzt, ihn mit allen Mitteln vom Thron zu stoßen. Mal schauen, ob es ihnen gelungen ist!

In guter Tradition spielen wir bei jeder Ausgabe der Vereinsmeisterschaft zuerst mit allemann eine große Vorrunde, bevor das Teilnehmerfeld in drei verschiedene Klassen unterteilt wird. So spielt also auch mal ein Jugendlicher oder Spieler aus der fünften Mannschaft gegen die Leute aus der Ersten. Gespielt wird über lediglich zwei Sätze, was auch ein 1:1 zur Folge haben kann – und Maxim hat tatsächlich das Kunststück vollbracht, in der Vorrunde tatsächlich jedes einzelne Spiel mit 1:1-Unentschieden abzuschließen (unter anderem auch gegen Dahli aus der Ersten – Respekt!).

Als die Vorrunde beendet war und wir uns mit Pizza und Getränken gestärkt haben, standen also die Klassen fest – aber zuerst war es an der Zeit für Doppel. Der Vereinstradition entsprechend wurde in jeder Runde gelost – Partner UND Gegner! „Schlag den Kevin“ wurde hier schon im Viertelfinale erfüllt, aber wer holt sich den Titel? Die Antwort: erneut eine Kombination aus Jugend + erster Mannschaft, wie auch im letzten Jahr! Damals waren es Steppo und Tobi, die den ihrer Meinung nach wichtigsten Titel des Jahres geholt haben. Diesmal sind es Andreas Clemens an der Seite von Marcel Kaczkowski, die gutes Teamwork gezeigt und den ersten Titel des Abends errungen haben!
Jetzt aber Einzel. Hier wurde zum ersten Mal im „Double Elimination System“ gespielt, man scheidet also erst mit seiner zweiten Niederlage final aus. Das hat den witzigen Effekt, dass zum Beispiel das finale der C-Klasse doppelt gespielt werden musste: Max hat als Sieger der Hauptrunde den Vorteil, dass Cüneyt (der sich den Platz im Finale als Sieger der Trostrunde erspielt hat) ihn gleich zweimal bezwingen müsste, um den Titel einzuheimsen. Tatsächlich hat Cüneyt das erste Spiel gegen Max auch gewonnen – aber im darauf folgenden Entscheidungsspiel ist Max die Revanche geglückt, sodass der erste Einzelklassensieger endlich feststand: Max Dudko aus unserer Jugend!
In der B-Klasse lautete das finale Ingo gegen Maxim – also Neuzugang gegen Jugendlicher. Ingo hat eigentlich eher auf eine Teilnahme in der A-Klasse gehofft und war demnach umso motivierter, zu zeigen dass die B-Klasse ihm nicht gewachsen ist – frei nach dem Motto „ob A oder B, Hauptsache Vereinsmeister“. Maxim wiederum konnte schon auf die starken Leistungen, die seinen Finaleinzug bedeuteten, stolz sein. Im Finale wollte er dann aber noch mehr! Nachdem schon im Doppel und in der C-Klasse seine Teamkollegen aus der U19 gewonnen haben, wollte er ihnen in nichts nachstehen. Maxim startete wie die Feuerwehr und ging schnell 1:0 in Führung! Doch Ingo ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und gewann schließlich noch mit 3:1, um seinen ersten Titel bei der ersten Teilnahme einzustecken. Sieger der B-Klasse also: Ingo Koston (2. Mannschaft)!


„Ist es wirklich schon 1 Uhr nachts?“, fragte Kevin in einer Satzpause des großen Finals in der A-Klasse. Trotz der späten Stunde waren noch einige Zuschauer am Start, denn so spannend war „Schlag den Kevin“ lange nicht mehr: Im Finale lag er schon 1:2 Sätze hinten! AC warf alles rein, um ihn irgendwie niederzuringen, und zeigte eine nicht nur für die Uhrzeit klasse Leistung. Schon im „kleinen Finale“ vorher gewann Kevin nur dank einem Nassen mit 11:9 im Fünften, und auch im nächtlichen Highlight sollte es am Ende 9:9 im fünften Satz stehen. Wird Kevin tatsächlich geschlagen und kann AC somit ein Entscheidungsspiel erzwingen…? Nein! Manche werden sagen „Gott sei Dank“ war das Turnier nach über 9 Stunden um Viertel nach 1 nachts vorbei: Kevin Sieben (1. Mannschaft) war der glückliche Sieger der A-Klasse und ist weiterhin Halter des Heino Lorenz Gedächtnispokals.

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